Analyst: Bitcoin fällt auf wichtige Unterstützungszone zurück, institutionelle Käufe werden zum entscheidenden Faktor
BlockBeats News, 3. August — CryptoQuant-Analyst Axel Adler Jr. erklärte, dass sich der globale Markt aufgrund mehrerer makroökonomischer Gegenwinde – darunter die enttäuschenden Zahlen der US-Arbeitsmarktdaten (73.000 gegenüber erwarteten 110.000), die zum fünften Mal in Folge unveränderten Leitzinsen der US-Notenbank bei internen Meinungsverschiedenheiten sowie die zunehmenden Zollspannungen – in einen „Risk-off“-Modus versetzt hat: Der S&P 500 und der Nasdaq verzeichneten ihre schlechteste Entwicklung seit April, die Renditen von US-Staatsanleihen fielen um fast 20 Basispunkte und Gold verzeichnete Kapitalzuflüsse.
Auch Bitcoin geriet unter Druck und fiel rasch von einem Hoch bei 119.800 US-Dollar auf 112.000 US-Dollar zurück. Das 30-Tage-Momentum sank auf +3 %, und der ADX fiel auf 36, was auf eine Abschwächung des kurzfristigen Aufwärtsmomentums hindeutet. Die On-Chain-Aktivität ging zurück, aber die Abflüsse von den Börsen deuten weiterhin auf eine fortgesetzte Akkumulation am Markt hin.
Trotz der erhöhten kurzfristigen Volatilität bleibt der strukturelle Aufwärtstrend intakt. Strategien und Institutionen haben in der vergangenen Woche über 30.000 BTC akkumuliert, der Max-Pain-Punkt am Optionsmarkt bleibt stabil bei 118.000 US-Dollar, und hohe Call-Positionen dominieren. Die Einführung des „Crypto Project“ durch die SEC dürfte zudem den langfristigen regulatorischen Druck auf die Branche verringern.
Hält Bitcoin die Unterstützungszone von 110.000–113.000 US-Dollar und erholt sich das Momentum auf über 8–10 %, könnte der Markt den Bereich von 119.000–122.000 US-Dollar erneut testen; fällt der Kurs unter 110.000 US-Dollar, ist ein Rückgang auf 105.000–107.000 US-Dollar wahrscheinlich. In den kommenden Wochen wird das Tauziehen zwischen makroökonomischen Risiken und institutionellen Käufen die nächste Marktphase bestimmen.
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