Goldman Sachs-Händler: Vorsicht vor wirtschaftlichen Schwächen, die den Anstieg der US-Aktienmärkte stoppen könnten
Jinse Finance berichtet, dass ein Makro-Händler der Goldman Sachs Group erklärt hat, dass Investoren in den nächsten 12 Monaten wachsam bleiben müssen, um zu erkennen, welche Wirtschaftsdaten die aktuelle Rekordrallye an den Aktienmärkten gefährden könnten. Paul Chervonet von der Bank betonte, dass Arbeitsmarktdaten eine Schlüsselrolle bei der Früherkennung wirtschaftlicher Risse spielen werden. Er führte als Beispiel an, dass laut Daten der New York Fed die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden, derzeit zwar niedrig ist, aber die Chance, nach dem Verlust des Arbeitsplatzes eine neue Stelle zu finden, nur bei 45 % liegt – dem niedrigsten Wert aller Zeiten. Der S&P 500 erreichte am Mittwoch erneut ein Allzeithoch. Dennoch sorgen der US-Arbeitsmarkt, die Staatsausgaben sowie möglicherweise übermäßiger Optimismus bezüglich künstlicher Intelligenz bei einigen erfahrenen Marktteilnehmern für Vorsicht. Chervonet hatte zuvor erklärt, dass der Markt das Rezessionsrisiko unterschätze. „Ich werde die Blase nicht zu früh shorten, aber ich werde die Risse auch nicht ignorieren“, schrieb er.
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