Gibt es noch Leute, die sich hauptberuflich mit Airdrops beschäftigen? Vielleicht solltest du dir einen Job suchen.
Airdrops bieten keine Stabilität, aber Arbeit kann es.
Airdrops können keine Stabilität bieten, aber Arbeit kann es.
Autor: OxTøchi
Übersetzung: Chopper, Foresight News
Die meiste Zeit ertappe ich mich dabei, wie ich auf den Bildschirm starre und endlos durch die Ranglisten oder Aufgaben-Seiten eines „Mining-Protokolls“ scrolle. Vor ein paar Monaten war das noch ziemlich aufregend, aber jetzt ist es anders geworden – und zwar zum Schlechteren.
Ich habe das Tempo bei diesen Aktivitäten verlangsamt, nicht weil ich das Interesse verloren habe, sondern weil die Belohnungen immer enttäuschender werden und voller Unsicherheiten stecken.
Ich möchte meine Zeit jetzt nur noch in Dinge investieren, die „mit der Zeit Zinseszinsen bringen“, also in Dinge, bei denen sich der eigene Einsatz wie Kapital anhäuft – diejenigen, die es verstehen, wissen, was ich meine.
Ich möchte nicht zu denen gehören, die beim Token-TGE jammern, und noch weniger möchte ich zu denen gehören, die das Team oder die Familie der Gründer beschimpfen, nur weil sich die Dinge nicht wie erwartet entwickelt haben.
Es ist Zeit, die Einstellung zu ändern, oder?
Wenn man genauer darüber nachdenkt, sollten Airdrops eigentlich eine Überraschung sein und kein Gehalt. Aber irgendwann haben die Leute angefangen, ihr Leben nach Listen von „Protokollen mit geringer Beteiligung und möglicher Auszahlung“ zu planen. Um ehrlich zu sein, habe ich das früher auch gemacht, ich gebe es zu.
Eine kleine Auszahlung nach der anderen hat mir klargemacht, dass ich Stabilität brauche. Airdrops können keine Stabilität bieten, aber Arbeit kann es – und damit meine ich Jobs in der Krypto-Branche.
Überlege dir doch mal den Unterschied zwischen beiden:
Mit einem Job bekommst du jeden Monat ein Gehalt. Du bringst Wert ein und erhältst eine entsprechende Gegenleistung; du kannst Fähigkeiten, Reputation und Kontakte aufbauen – Dinge, die nicht einfach verschwinden, wenn ein Projekt verschwindet. Wenn das Projekt wächst, wächst du mit!
Selbst wenn der Gründer nach dem Token-Launch abkassiert und verschwindet, kannst du immer noch den Job wechseln. Ist das nicht besser, als zu „hoffen, dass das Team nicht mit den Erträgen aus zwei Jahren wildem Klicken durchbrennt“?
Welche Jobs gibt es in der Krypto-Branche?
Das Beste an der Krypto-Branche ist: Wenn du dranbleibst und ein Ziel hast, kannst du fast jede Fähigkeit zu Geld machen.
Der Schlüssel ist hier: „Tu, was dich glücklich macht.“ Wenn du das tust, was du liebst, wirst du nicht so schnell müde – schließlich ist Durchhaltevermögen das Wichtigste, oder?
Ich teile die Jobs in der Krypto-Branche gerne in drei Kategorien ein:
- Community: Administrator, Community Manager, Brand Ambassador;
- Content: Longform-Autor, KOL, Research Analyst, Meme Creator, Verfasser von unterhaltsamen Beiträgen;
- Technik: Entwickler, Ingenieur, Bug Hunter usw.
Diese Rollen schließen sich nicht gegenseitig aus – viele Leute können mehrere Rollen gleichzeitig ausfüllen.
Zum Beispiel kann ein technischer Entwickler auch technische Erklärungen schreiben oder nebenbei Meme Creator sein – beides gehört zur Content-Kategorie. Diese Überschneidungen sind in der Krypto-Szene sehr häufig, denn hier zählt die Beteiligung und nicht der Titel.
Wie kommt man zu einem Job in der Krypto-Branche?
- Fähigkeiten verbessern: Neues lernen, bestehende Kompetenzen vertiefen;
- Früh einsteigen: Schon vor dem Boom eines Ökosystems tief einsteigen;
- Personal Brand aufbauen: Zeig deine Fähigkeiten online;
- Social Media nutzen: Betrachte deine Accounts als Nachweis deiner Arbeit.
In der heutigen Zeit ist „eine Online-Präsenz zu haben“ das Beste, was du für dich tun kannst. Teile deine Einsichten, schreibe Artikel, erstelle Memes – fang einfach an und zeig deine Ergebnisse. Ich habe selbst gesehen, dass diese Methode funktioniert, viele große Accounts sind so entstanden. Hier ein paar Beispiele für neue Accounts:
Merkst du was? Sie sind in ihrem jeweiligen Ökosystem „Autoritäten“, weil sie sich für ein Ökosystem entschieden und sich voll darauf konzentriert haben, bis sie sichtbar wurden. Ein weiteres gemeinsames Merkmal: Wenn du ihre Accounts durchgehst, siehst du klar den „Nachweis ihrer Arbeit“. Behandle deinen Social-Media-Account wie einen Lebenslauf!
Wenn du einen Job in der Krypto-Szene willst, musst du viel investieren: Nimm an Aktivitäten teil, die Zinseszinsen bringen, mach mehr als andere, zeig dich aktiv – arbeite nicht still vor dich hin, sondern lass andere deinen Wert sehen.
Übrigens, ich habe kaum über technische Jobs gesprochen, weil ich davon keine Ahnung habe – das ist einfach nicht mein Gebiet.
Zum Schluss
Dieser Artikel will dir nicht sagen, dass du „keine Airdrops mehr farmen sollst“, sondern dass du Airdrops als „Nebenjob“ betrachten und dich gleichzeitig auf Dinge konzentrieren solltest, die deinem Leben Stabilität bringen.
Viele denken, es sei schwer, in der Krypto-Branche zu arbeiten – aber du musst ihnen nicht blind glauben, du kannst es anders machen.
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