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Der Kauf von Kryptowährungen durch Unternehmensschatzämter bricht ein – ist die Party vorbei?

Der Kauf von Kryptowährungen durch Unternehmensschatzämter bricht ein – ist die Party vorbei?

KriptoworldKriptoworld2025/09/28 13:44
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Von:by kriptoworld

Es war einmal ein Krypto-Sommer, in dem Unternehmen ihre Treasury-Reserven mit Bitcoin auffüllten, als gäbe es kein Morgen – bis die Party abrupt gestoppt wurde.

Bloomberg veröffentlichte eine brisante Nachricht: Der Kauf von Krypto-Treasury-Token durch Unternehmen ist seit Juli um 76 % eingebrochen.

Zu Beginn des Sommers kauften Firmen noch 64.000 BTC, doch im August sank diese Zahl auf nur noch 12.600, und im September wurden gerade einmal 15.500 erreicht. Der Krypto-Glanz verblasste – und das schnell.

Ungewöhnliche Handelsaktivitäten

Der Kryptomarkt spürt den Schmerz: Bitcoin selbst ist in der vergangenen Woche um fast 6 % gefallen, begleitet von hektischen Liquidationen.

Die Aktien von Krypto-Treasury-Unternehmen, die einst durch PIPE-Deals (Private Investment in Public Equity) erhebliche Summen aufbrachten, werden nun zu Tiefstpreisen gehandelt – teilweise bis zu 97 % unter ihrem Ausgangswert. Autsch.

Warum dieser Einbruch? Die Regulierungsbehörden in den USA beobachten mit Argusaugen die sogenannten ungewöhnlichen Handelsaktivitäten rund um diese Krypto-Treasury-Aktien vor deren Token-Akquisitionen.

Markus Thielen von 10x Research weist auf eine undurchsichtige Seite hin: Es fehlt an Transparenz darüber, wie viel diese Token tatsächlich kosten und wie viele Aktien es wirklich gibt.

Dazu kommt das Problem von Warrants, die zu heftigen Schwankungen und Verwässerungen führen – ein Rezept für Kopfschmerzen bei Investoren.

Die Bewertungen stürzen ab

Die Mathematik hinter dem Chaos ist das sogenannte Market-Cap-to-NAV-Multiple – also wie sehr der Aktienkurs den tatsächlichen Wert der von diesen Firmen gehaltenen Bitcoin übersteigt. Diese Lücke? Sie schrumpft wie ein Wollpullover in der heißen Wäsche.

Die Marktpreise beginnen sich an die Realität der Krypto-Bestände anzupassen, was bedeutet, dass zuvor hochgejubelte Bewertungen auf den Boden der Tatsachen zurückkehren.

Dieser Abschwung zieht den institutionellen Teppich unter dem Kryptomarkt weg.

Bloomberg spricht von einer Feedback-Schleife: Weniger konstante Käufer bedeuten weniger Nachfrage, was den Markt weiter verunsichert – ein Karussell, von dem man nur noch abspringen möchte.

Der Markt ist nun zweigeteilt: Derivate befinden sich in einer Krise, die Nachfrage nach Futures bricht ein und allein bei Bitcoin-Longs wurden an einem Tag über 275 Millionen Dollar ausgelöscht.

Die Musik wird langsamer

Andererseits ist nicht alles düster. Krypto-fokussierte Investmentvehikel wie der iShares Bitcoin Trust ETF ziehen weiterhin Geld an – 2,5 Milliarden Dollar Zuflüsse im September, verglichen mit 707 Millionen Dollar im August.

Jeff Dorman, Chief Investment Officer von Arca, fasst die Lage zusammen: Die aktuelle Unsicherheit am Markt ist kein Ausverkauf, sondern eher ein vorsichtiges Abwarten, weil die großen Krypto-Treasury-Käufer weniger aktiv sind.

Das Fehlen dieser großen Wale hat die Stimmung in eine Phase des abwartenden Beobachtens verwandelt. Die Party ist also nicht vorbei, aber die Musik wird langsamer.

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Verfasst von András Mészáros
Kryptowährungs- und Web3-Experte, Gründer von Kriptoworld
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Mit jahrelanger Erfahrung in der Berichterstattung über die Blockchain-Branche liefert András fundierte Analysen zu DeFi, Tokenisierung, Altcoins und Krypto-Regulierungen, die die digitale Wirtschaft prägen.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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