Morgan Stanley gibt zu: Bitcoin erreicht erneut ein Allzeithoch!
Kürzlich hat Morgan Stanley (Morgan Stanley) die neuesten Empfehlungen zur Vermögensallokation veröffentlicht und offiziell Krypto-Assets, insbesondere Bitcoin (BTC), in seine empfohlene „Opportunistische Wachstumsstrategie“ aufgenommen, mit einer Obergrenze von 4%.

Dies ist das erste Mal, dass eine fast hundertjährige Top-Investmentbank Bitcoin offiziell in ihr Asset-Allocation-System aufnimmt und markiert einen weiteren entscheidenden Wandel der Haltung eines Wall-Street-Unternehmens gegenüber Krypto.
Fast zeitgleich stieg der Bitcoin-Preis während der goldenen Woche zum Nationalfeiertag in China mehrere Tage in Folge an. Im asiatischen Frühhandel am 7. Oktober erreichte BTC kurzfristig $126.200 und stellte damit einen neuen historischen Rekord auf, nachdem er den Vortageshöchststand von $125.250 erneut übertroffen hatte.

Gleichzeitig stiegen während der US-Handelszeiten die Kurse der Krypto-Mining-Aktien sprunghaft an: Hive Digital (HIVE) legte um 23% zu, Bitfarms (BITF) um 14%, Riot Platforms um mehr als 10%. Krypto-bezogene Aktien wurden damit zu einem der größten Brennpunkte der globalen Finanzmärkte in dieser Woche.
Morgan Stanley: Offizielle Empfehlung zur Bitcoin-Allokation
Laut dem von Morgan Stanleys Global Investment Committee (GIC) veröffentlichten Asset-Allocation-Bericht:
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Für risikofreudige Kunden im „Opportunistischen Wachstumsportfolio“ wird eine maximale Allokation von 4% Krypto-Assets empfohlen.
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Für das „Ausgewogene Wachstumsportfolio“ wird eine maximale Allokation von 2% empfohlen.
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Für „Vermögenserhaltende“ oder „Festverzinsliche“ Portfolios wird weiterhin empfohlen, keine Krypto-Assets zu allokieren.
Diese Richtlinie richtet sich an 16.000 Finanzberater und deckt ein Vermögensverwaltungsvolumen von über 2 Billionen US-Dollar ab.
Im Bericht wird Bitcoin ausdrücklich als „knappes Asset“ definiert und mit Gold verglichen. Es wird hervorgehoben, dass Bitcoin langfristigen Werterhalt, Inflationsschutz und eine Reduzierung der Korrelation mit anderen Anlageklassen bietet.
Dies ist nicht das erste Mal, dass Morgan Stanley im Kryptobereich aktiv ist. Im September dieses Jahres kündigte die Bank an, auf ihrer E*Trade-Plattform den Handel mit Kryptowährungen zu ermöglichen, zunächst mit Unterstützung für BTC, ETH und SOL. Damit ist für Kunden der gesamte Prozess von der Allokationsempfehlung bis zum tatsächlichen Handel abgedeckt.
Traditionelle Wall-Street-Finanzinstitute „reichen Bitcoin die Hand“
Die „4%-Allokationsempfehlung“ von Morgan Stanley ist kein Einzelfall, sondern Teil eines umfassenden Stimmungswandels an der Wall Street. Von BlackRock über Fidelity bis hin zu JPMorgan und Goldman Sachs – immer mehr traditionelle Finanzgiganten nehmen Bitcoin aktiv in ihre Strategien auf.
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BlackRock hat nicht nur den weltweit größten Spot-Bitcoin-ETF aufgelegt, sondern CEO Larry Fink hat Bitcoin öffentlich als „das neue Gold“ bezeichnet und empfiehlt, es in langfristige Portfolios wie Pensionsfonds aufzunehmen.
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Fidelity unterstützte bereits 2021 die Allokation von Bitcoin in 401(k)-Rentenplänen und ermutigt zur aktiven Beteiligung an Krypto-Investments, statt nur passiv zuzusehen.
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JPMorgan – obwohl CEO Jamie Dimon Bitcoin weiterhin öffentlich kritisiert – hat die Vermögensverwaltungssparte bereits in Krypto-Produkte investiert. Die Onyx-Plattform bietet Kunden Blockchain-basierte Zahlungs- und Verwahrungsdienste.
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Goldman Sachs hat den Bitcoin-Handelstisch wiedereröffnet und veröffentlichte Mitte 2025 einen Bericht, in dem BTC als „systemisches Absicherungsinstrument“ empfohlen wird.
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Grayscale (Grayscale) empfiehlt, Bitcoin als „Kern-Asset“ mit einer Allokation von 5%-10% zu betrachten und bietet institutionellen Kunden Produkte wie GBTC an.
Man kann sagen, dass Bitcoin nicht mehr als alternatives Asset gilt, sondern zunehmend in die Mainstream-Asset-Allocation des globalen Finanzsystems aufgenommen wird.
Bitcoin erreicht neue Höchststände – technische und fundamentale Faktoren im Einklang
Das neue Allzeithoch von BTC ist das Ergebnis mehrerer zusammenwirkender Faktoren. Aus technischer Sicht ist Bitcoin in den letzten acht Handelstagen kontinuierlich gestiegen und zeigt einen äußerst starken Trend.
Am Optionsmarkt ist das Open Interest für Call-Optionen stark gestiegen, insbesondere für Calls mit einem Strike-Preis von $140.000, was darauf hindeutet, dass Investoren weiterhin großes Vertrauen in einen weiteren Anstieg von Bitcoin im laufenden Jahr haben.
Technische Analysten weisen darauf hin, dass BTC, wenn es sich über $125.000 halten kann, Mitte Oktober die Spanne von $128.000 bis $130.000 anvisieren könnte.
Darüber hinaus sorgt der Kapitalzufluss in ETFs für einen „Bitcoin-Super-Kaufdruck“. Einer der wichtigsten Aufwärtstreiber ist der kontinuierliche Mittelzufluss in Spot-ETFs, wodurch das Angebot weiter verknappt wird. In der vergangenen Woche betrug der Nettozufluss in US-Bitcoin-ETFs 3,2 Milliarden US-Dollar – der zweithöchste Wochenwert seit Anfang 2024. Das gesamte verwaltete Vermögen (AUM) hat bereits 7,8 Milliarden US-Dollar überschritten.

Jean-David Péquignot (Chief Commercial Officer von Deribit, einer Tochtergesellschaft von Coinbase) erklärte, dass der aktuelle Anstieg von Bitcoin ein typisches Beispiel für das Zusammenwirken von „makroökonomischen und strukturellen“ Faktoren sei. Er betonte:
„Die massiven ETF-Zuflüsse verknappen das Angebot am Spotmarkt weiter. Gleichzeitig verstärken saisonal bullische Stimmung und geopolitische Spannungen die Rolle von Bitcoin als Absicherungsinstrument.“

On-Chain-Daten zeigen, dass die BTC-Bestände auf Börsen weiter abnehmen. Das bedeutet, dass immer mehr langfristige Investoren ihre Assets von Börsen in Cold Wallets transferieren, was den Verkaufsdruck am Markt verringert. Diese Angebots-Nachfrage-Struktur mit „mehr Käufen als Verkäufen“ ist ein typisches Merkmal eines Bullenmarktes.
Fazit
Von der „4%-Allokationsempfehlung“ von Morgan Stanley bis zum neuen Allzeithoch des Bitcoin-Preises handelt es sich nicht um einen gewöhnlichen Aufschwung, sondern um einen qualitativen Wandel, der durch Veränderungen in der Kapitalstruktur, politische Kurswechsel und steigende Marktakzeptanz gemeinsam angetrieben wird.
Bitcoin ist heute nicht mehr nur eine digitale Währung oder ein Spekulationsobjekt, sondern rückt in das Zentrum der globalen Asset-Allocation. Es ist die digitale Weiterentwicklung von Gold, eine wichtige Ergänzung zur Diversifizierung von Vermögenswerten und ein Absicherungsinstrument in Zeiten hoher Inflation und politischer Unsicherheit.
Angesichts dieses Trends sollte jeder Investor vielleicht neu überdenken: Bist du immer noch nur ein Zuschauer?
Autor: Bootly
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