Bitget App
Trade smarter
Krypto kaufenMärkteTradenFuturesEarnAIPlazaMehr
Der meistgehasste Mensch der Welt in Bezug auf Bitcoin ist in den Ruhestand gegangen.

Der meistgehasste Mensch der Welt in Bezug auf Bitcoin ist in den Ruhestand gegangen.

ForesightNews 速递ForesightNews 速递2025/11/12 08:53
Original anzeigen
Von:ForesightNews 速递

Das Orakel von Omaha schrieb seinen letzten Brief; was er und Charlie Munger der Krypto-Welt hinterlassen haben, ist jedoch eine über ein Jahrzehnt reichende „negative Zeitachse“.

Das Orakel von Omaha schrieb seinen letzten Brief – was er und Charlie Munger der Krypto-Welt hinterlassen, ist jedoch eine „negative Zeitleiste“, die sich über ein Jahrzehnt erstreckt.


Verfasst von: Sanqing, Foresight News


Am 11. November veröffentlichte Warren Buffett seinen letzten Brief an die Aktionäre, kündigte an, dass er zum Jahresende als CEO von Berkshire Hathaway zurücktreten und weiterhin seine Anteile beschleunigt spenden werde. Dieser mit „I'm going quiet“ beginnende Brief markiert das Ende einer Legende, die ihre Investmentphilosophie durch Rationalität, Zinseszins und langfristiges Denken geprägt hat.


In der Krypto-Welt jedoch hinterlässt das „Orakel von Omaha“ zusammen mit seinem langjährigen Partner Charlie Munger eine über zehn Jahre währende „negative Zeitleiste“. Von „Rattengift hoch zwei“ bis zu „Krypto-Scheiße“ – sie standen fast sinnbildlich für die kompromisslose Ablehnung der Krypto-Erzählung durch die traditionelle Finanzwelt.


Buffett: Die rationale Ablehnung


Schon kurz nach der Entstehung von Bitcoin wurde Buffett 2013 erstmals zu dem Thema befragt. Damals erklärte er lediglich, dass er „keine Pläne habe, sich Bitcoin zuzuwenden“. Ein Jahr später bezeichnete er Bitcoin auf der Aktionärsversammlung als „Fata Morgana“, da „es weder Cashflow generiert noch einen inneren Wert besitzt“.


2017, als der Bitcoin-Preis explodierte, kritisierte er ihn erneut öffentlich als „Blase“ und verglich ihn mit der „Tulpenmanie“. Im darauffolgenden Jahr wurde sein Ausspruch „Bitcoin ist Rattengift hoch zwei“ zum geflügelten Wort der Branche und machte „Rattengift“ zum klassischen Spottbegriff für Bitcoin.


Der meistgehasste Mensch der Welt in Bezug auf Bitcoin ist in den Ruhestand gegangen. image 0


Buffetts Logik blieb stets konsistent: Bitcoin ist kein produktives Asset, lässt sich nicht bewerten und generiert keinen Cashflow. Er sagte unverblümt: „Selbst wenn man mir alle Bitcoins der Welt für 25 Dollar verkaufen würde, würde ich sie nicht kaufen.“


Diese Einschätzung entspringt seinem konsequenten Value-Investing-Grundsatz. Er glaubt, dass Erträge aus Unternehmensgewinnen stammen und nicht aus dem Wettstreit von Spekulanten. Für Buffett ist Bitcoin weder ein Unternehmen noch ein Asset, sondern ein bodenloses Preisspiel. Rationalität ließ ihn Abstand nehmen, nicht teilnehmen.


Munger: Die emotionale Abneigung


Im Vergleich zu Buffetts kühler Skepsis war Mungers Haltung gegenüber Kryptowährungen fast schon eine moralische Ablehnung.


„Widerlich“, „dumm“, „böse“, „Gift“, „Geschlechtskrankheit“, „Krypto-Scheiße“ – all diese Begriffe stammen von ihm. 2018 sagte er unverblümt: „Je heißer Bitcoin gehandelt wird, desto mehr hasse ich ihn.“


2022 sagte er auf der Hauptversammlung des Daily Journal in sarkastischem Ton: „Kryptowährungen sind wie Geschlechtskrankheiten, ich hoffe, sie werden sofort verboten.“ Im selben Jahr legte er auf der Aktionärsversammlung nach: „Mein ganzes Leben lang habe ich drei Dinge vermieden: Dummes, Böses und Hässliches – und Bitcoin vereint alle drei.“


Der meistgehasste Mensch der Welt in Bezug auf Bitcoin ist in den Ruhestand gegangen. image 1


Aus Mungers Sicht kleidet Krypto Spekulation in den Mantel des Idealismus und ist ein Rückschritt für die Finanzzivilisation. Er diskutiert nicht die Asset-Eigenschaften, sondern warnt vor einem Werteverfall, bei dem das „reich werden wollen“ das gesellschaftliche Motiv des „erschaffen wollen“ ersetzt.


Berkshires „Krypto-Fußnote“


Berkshire hat nie direkt Krypto-Assets in seiner Bilanz gehalten, aber es gab durchaus Berührungspunkte mit der Krypto-Welt. 2021 investierte Berkshire insgesamt 750 Millionen Dollar in die brasilianische Digitalbank Nu Holdings, rund um deren Börsengang. Das Fintech-Unternehmen setzt auf digitale Kredite und finanzielle Inklusion, hat aber nach dem Börsengang sukzessive Nubank Cripto und Bitcoin ETF-Dienste eingeführt und ist zu einem der aktivsten Retail-Krypto-Handelszugänge in Lateinamerika geworden. Mit anderen Worten: Berkshire hat indirekt auf eine Bank gesetzt, die im Krypto-Geschäft tätig ist.


Investiert wurde nicht in Bitcoin selbst, sondern in die durch den Krypto-Boom gestärkte Finanzinfrastruktur. Dennoch gilt dieses Investment als „begrenzter Kompromiss“ von Berkshire. Sie haben keine Coins gekauft, aber anerkannt, dass sich der Markt verändert; sie glauben nicht an Krypto, können aber nicht leugnen, dass neue Nutzer, Liquidität und Geschäftsmodelle entstehen. Es ist Berkshires erster Krypto-Versuch – weiterhin rational, weiterhin konservativ.


Rationaler Abschied, anhaltende Debatte


Heute ist Munger bereits verstorben, und auch Buffett wird das Zepter weitergeben. Eine Ära, die sich dem Cashflow und Zinseszins verschrieben hat, scheint sich zu verabschieden, doch der Markt wird nicht mit ihnen innehalten.


Die Zahl der Krypto-Asset-ETFs nimmt zu, Staatsfonds und große Vermögensverwalter legen verstärkt Wert auf Krypto-Asset-Allokation. Krypto-Assets und Blockchain-Technologie treiben teilweise die Innovation von Fintech 2.0 voran, und eine neue Generation von Investoren plant, ihre eigene „Rationalität“ in der Volatilität digitaler Assets zu etablieren.


Buffett und Munger glauben nicht an die algorithmische Logik dieser Welt, aber gerade ihr Zweifel macht die Geschichte vollständiger. Sie stehen für die Ordnung einer Ära, während Krypto die Vorstellungskraft einer anderen repräsentiert.

0
0

Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

PoolX: Locked to Earn
APR von bis zu 10%. Mehr verdienen, indem Sie mehr Lockedn.
Jetzt Lockedn!

Das könnte Ihnen auch gefallen

London hat nicht mehr das Monopol auf die Bühne der Zentralbank-Zinsentscheidungen! Die Bank of England wird bald "nach Norden" nach Leeds verlegt, und der Markt wettet darauf, dass im November der Zinserhöhungszyklus wieder aufgenommen wird.

Ab dem nächsten Jahr wird das geldpolitische Komitee der britischen Zentralbank seine Aufgaben mit Leeds teilen. Die neun Mitglieder des Komitees werden in den Norden reisen, um dort Entscheidungen über Zinssätze zu treffen. Diese Entscheidung fällt mit der Initiative von Premierminister Andy Burnham zusammen, den Schwerpunkt auf die Entwicklung des nördlichen Englands zu legen, und passt zu den langjährigen Verbindungen der Bank zu Leeds, wo sie 1827 ihre erste Filiale eröffnete.

智通财经2026/09/23 11:36

Chip-Aktien treiben den Nasdaq auf ein neues Hoch seit Juni, Nikkei-Futures eröffnen stark: Japanischer Aktienmarkt steht morgen vor Nachholbewegung.

Der Yen nähert sich 158 und vier aufeinanderfolgende Rückgänge schüren Sorgen über Interventionen; japanische Aktien könnten von der KI-Rally profitieren, aber die Falkenhaltung von Kazuo Ueda könnte japanische Anleihen unter Druck setzen.

智通财经2026/09/23 11:26
Chip-Aktien treiben den Nasdaq auf ein neues Hoch seit Juni, Nikkei-Futures eröffnen stark: Japanischer Aktienmarkt steht morgen vor Nachholbewegung.

Muse-AI-Boom entfacht "Cloud- und Edge-Wachstumsmotor"! Snapdragon-Doppel-Flaggschiffe helfen Qualcomm (QCOM.US), das beste monatliche Kursplus seit Mai zu erzielen

Das Qualcomm-Management bemüht sich aktiv, die wachsende Nachfrage nach Rechenressourcen in der Ära der großflächigen Durchdringung von Edge-AI und AI-Agenten zu nutzen.

智通财经2026/09/23 10:01

Die neuen Kapitalvorschriften der UBS (UBS.US) scheitern im Parlament: Das Schweizer Oberhaus verabschiedet einen Plan, der eine 90%-Unterstützung der CET1 durch Auslandstöchter vorsieht.

Der Schweizer Bundesrat (Oberhaus) hat über ein Kompromissvorschlag zu den Kapitalanforderungen für die UBS Group abgestimmt, der weitgehend den Forderungen der Regierung entspricht und für die Bank eine Niederlage darstellt.

智通财经2026/09/23 09:21