Die südkoreanischen Exporte in den ersten 20 Tagen des August bleiben stark erhöht! Halbleiter verzeichnen einen Anstieg von nahezu 200%, was die Erwartung einer weiteren Zinserhöhung durch die Zentralbank verstärkt.
Das exportbereinigte Volumen Südkoreas stieg in den ersten 20 Tagen des August im Jahresvergleich um 61,5 %, bereinigt um Unterschiede bei den Arbeitstagen. Im Vergleich dazu betrug der vorläufig gemeldete Anstieg im gleichen Zeitraum im Juli 62,9 %.
Die APP von Zhichong Finance stellt fest, dass Südkoreas Exporte in den ersten 20 Tagen des Augusts weiterhin stark wachsen. Dies bestätigt erneut, dass die durch künstliche Intelligenz getriebene Nachfrage das als "Kanarienvogel der Weltwirtschaft" bezeichnete Land vorantreibt und der koreanischen Zentralbank zusätzliche Argumente für weitere Zinserhöhungen liefert.
Laut am Freitag veröffentlichten Zolldaten sind die Exporterlöse in den ersten 20 Augusttagen, bereinigt um Unterschiede in den Arbeitstagen, im Jahresvergleich um 61,5 % gestiegen. Zum Vergleich: Im Juli lag das vorläufige Wachstum im gleichen Zeitraum bei 62,9 %.
Ohne Anpassungen stieg das Exportvolumen um 56 %, während die Importe um 19 % zunahmen, was zu einem Handelsüberschuss von fast 14 Milliarden US-Dollar führte.

Exporte behalten ihren Wachstumstrend bei
Die Halbleiterbranche führte den Anstieg weiterhin an: Die Exporte stiegen im Jahresvergleich um 198,8 %. Die Auslieferungen von Produkten im Zusammenhang mit Computern erhöhten sich um 242,1 %, während die Autoexporte um etwa 45 % zurückgingen.
Diese Daten liefern der koreanischen Zentralbank rechtzeitige Hinweise für ihre geldpolitische Sitzung nächste Woche. Ökonomen sind sich uneinig, ob die nächste Zinserhöhung im August oder Oktober erfolgen sollte. Die Bank of Korea hatte letzte Monat einstimmig beschlossen, den Leitzins um 25 Basispunkte auf 2,75 % anzuheben und ihre straffe Haltung beizubehalten.
Die Daten zeigen, dass der Exportboom anhält, da Investitionen in künstliche Intelligenz und Rechenzentren die globale Nachfrage nach koreanischen Speicherchips und anderen Technologieprodukten antreiben. Diese Dynamik hilft der koreanischen Wirtschaft, die Belastungen durch hohe Energiekosten und Unsicherheiten rund um Konflikte im Nahen Osten auszugleichen.
Der Boom der Halbleiterindustrie bringt der breiteren Wirtschaft ungewöhnlich große Gewinne. Die Bank of Korea berichtete letzte Woche, dass die Exportpreise im Juli gegenüber dem Vorjahr um etwa 49 % gestiegen sind und damit den größten Anstieg seit März 1998 verzeichneten, während sich die Handelsbedingungen um rekordhafte 24,7 % verbesserten.
Die enormen Deviseneinnahmen aus den Exporten festigen zudem die externe Position des Landes. Im Juni erreichte der Leistungsbilanzüberschuss einen Rekordwert von 49,7 Milliarden US-Dollar, wobei die Warenexporte erstmals die Marke von 100 Milliarden US-Dollar überschritten und der Warenhandelsüberschuss einen historischen Höchststand erreichte.
Der weiterhin starke Trend wird die Einschätzung der Zentralbank stützen, dass die wirtschaftliche Dynamik ausreichend robust bleibt, um höhere Kreditkosten zu verkraften, und könnte nächste Woche für wiederholte Zinserhöhungen sprechen.
Das Sitzungsprotokoll vom Juli zeigt, dass die Entscheidungsträger weitgehend darin übereinstimmen, dass weitere Zinserhöhungen notwendig sind, wobei das genaue Timing und das Tempo von Inflation, Wirtschaftswachstum und finanzieller Stabilität abhängen.
Die Gesamtinflationsrate sank im Juli stärker als erwartet auf 2,8 %, während die Kerninflationsrate auf 2,6 % beschleunigte und damit anhaltenden Preisdruck signalisierte. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,6 %, stärker als erwartet.
Nach Exportzielen unterteilt stiegen die Exporte nach Festlandchina um 118,6 % und die Auslieferungen in die USA um 59,4 %. Die Exporte nach Hongkong und Vietnam kletterten jeweils um 245,5 % bzw. 67,4 %.
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