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PCE-Daten kommen überraschend, Lage im Iran stabilisiert sich! Gold konsolidiert sich stark

PCE-Daten kommen überraschend, Lage im Iran stabilisiert sich! Gold konsolidiert sich stark

汇通财经汇通财经2026/08/26 18:29
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Von:汇通财经

Forex-Nachrichtenportal, 26. August—— Gold steigt im Monat um 15%! Geopolitische Vorteile kombiniert mit einer nicht signifikanten Erwärmung des PCE, der starke Trend von Gold bleibt bestehen



Am Mittwoch (26. August) während der europäischen und amerikanischen Handelszeiten,

Ein Sprecher der iranischen Revolutionsgarde erklärte, dass Iran und Oman sich über die Einnahmenverteilung im Persischen Golf geeinigt haben. Obwohl das Abkommen noch nicht endgültig abgeschlossen ist, sind die Inflationssorgen abgeklungen und der Goldpreis wurde daraufhin beflügelt. Nach den über den Markterwartungen liegenden PCE-Daten kehrten jedoch die Inflationsängste zurück und der Goldpreis gab kurzfristig nach. Derzeit wird Spotgold bei etwa 4622 gehandelt, ein Minus von 0,79 %, aber insgesamt bleibt der Trend äußerst stark.


Im August 2026 erlebt der internationale Goldmarkt eine äußerst kraftvolle Rallye, bei der der Goldpreis innerhalb eines Monats um 15 % zunahm und damit das stärkste monatliche Wachstum seit über vier Monaten erreichte.

Diese deutliche Erholung hat die zuvor anhaltende Schwäche durch kontinuierliche Rücksetzer des Goldpreises überwunden und Gold zur auffälligsten Handelsware auf dem Markt für Rohstoffe gemacht.

Betrachtet man aber die Gesamtkursentwicklung, hat Gold die Verluste der Vergangenheit noch nicht vollständig aufgeholt; im Vergleich zum historischen Höchststand von 5500 USD/Unze im Januar dieses Jahres besteht derzeit immer noch ein Rückgangspotenzial von etwa 16 %. Das August-Tief lag zeitweise bei nahezu 4600 USD/Unze.

Rückblickend wurde der Goldkurs vor allem durch geopolitische Entwicklungen in der Anfangsphase deutlich gedrückt.

Frühere fortwährende Konflikte im Iran trieben die internationalen Ölpreise in die Höhe. Der Markt befürchtete allgemein, dass die globale Inflation langfristig hoch bleiben würde, was wiederum Erwartungen auf anhaltende Zinserhöhungen durch die Fed auslöste.

Zinserhöhungen der Fed bedeuten eine Verknappung des Kapitals im Markt, was sowohl Gold- als auch andere Finanzwerte gemeinsam nach unten trieb. Zudem führte der durch Krieg verursachte starke Wertverlust von Vermögenswerten sowie das Ausbleiben von Ölexporten dazu, dass Golfstaaten und Energieimportierende Länder wie Türkei gezwungen waren, Gold zu verkaufen, um US-Dollar-Liquidität zu erhalten.


Mit Beginn des Augusts hat sich das makroökonomische Umfeld vollständig gedreht; mehrere positive Faktoren wirken zusammen und treiben den Goldpreis zu einer starken Gegenbewegung.

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Schwacher US-Dollar + fallende US-Staatsanleihen-Renditen, PCE bleibt ohne überraschende Erwärmung


Der doppelte Rückgang von US-Dollar und US-Staatsanleihen-Renditen ist der Kern der makroökonomischen Logik hinter der starken Goldrallye dieses Zyklus.

Der Markt erwartet derzeit allgemein, dass die Fed die Zinsen unverändert lässt und die zuvor pessimistischen Erwartungen an Zinserhöhungen vollständig umkehrt.

Im Vergleich zu verzinslichen Finanzanlagen wird der Nachteil des zinslosen Golds deutlich abgeschwächt; die Opportunitätskosten im Besitz von Gold sinken signifikant und die Attraktivität steigt rapide.

Die heute veröffentlichten PCE-Zahlen zeigten zwar insgesamt ein Wachstum von 0,2 % auf 3,3 %, doch der Kern-PCE, bereinigt um Ölpreise, hält weiterhin eine Wachstumsrate von 3,3 %, ohne Überraschungen bei der Erwärmung. Die Zinssatz-Futures stiegen leicht, die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September erhöhte sich von 36 % auf etwa 40 %.

Gleichzeitig hat das US-Finanzministerium eine bedeutende Maßnahme verabschiedet und plant, das Rückkaufvolumen für langfristige Staatsanleihen zu verdoppeln. Das Volumen einer einzelnen Transaktion soll auf mindestens 4 Milliarden Dollar steigen.

Diese Maßnahme kann effektiv die Volatilität der Renditen langfristiger US-Staatsanleihen glätten und deren Anstieg dämpfen und gleichzeitig den US-Dollar indirekt schwächen.

Ein schwacher Dollar senkt die Kosten für den Goldkauf für internationale Käufer drastisch, belebt global die Nachfrage nach Gold als Konsum- und Anlagegut und treibt den Goldpreis weiter nach oben.

Geopolitisch zeichnen sich aktuell Abkommen zwischen Iran und Oman über die Hoheit des Persischen Golfs und die Lösung von Einnahmenverteilungsfragen ab, was positive Auswirkungen auf die Schifffahrt im Golf hat, die Ölpreise aktuell niedrig hält und damit auch Vorteile für den Goldpreis bringt.


Globale Gold-ETF-Fonds kehren zurück, die Handelsstimmung belebt sich


Der kontinuierliche Kapitalzufluss in Gold-ETF-Fonds ist ein wichtiger direkter Treiber der jüngsten Goldpreiserholung.

Mit der Umkehr der Risikobereitschaft und makroökonomischer Erwartungen investieren institutionelle wie auch private Anleger wieder vermehrt in Gold. Laut den neuesten Daten des World Gold Council nehmen die Bestände in globalen Gold-ETFs weiter zu, zuletzt wurden 23 Tonnen hinzugefügt.

Seit August beschleunigt sich der Kapitalzufluss weiter; bislang wurden allein in diesem Monat bereits 45 Tonnen hinzugefügt. Der fortwährende Nettozufluss in ETFs spiegelt die deutliche Nachfrage nach Gold wider und bietet dem Goldpreis dadurch eine solide finanzielle Unterstützung.

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(COT-Positionsbericht von CFTC, Quelle: CME Group)

Globale Zentralbanken kaufen weiter Gold und stärken die Untergrenze des Goldpreises


Zentralbanken weltweit kaufen routinemäßig Gold und festigen dessen langfristigen Wert. Dadurch sichern sie sich effektiv gegen Marktvolatilitäten ab.

Die Daten zeigen, dass im zweiten Quartal dieses Jahres die Goldkäufe der Zentralbanken weltweit 288,9 Tonnen erreichten, ein sprunghafter Anstieg um 62 % im Jahresvergleich. Die offizielle Nachfrage nach Gold wächst explosionsartig.

Die Zentralbank Südkoreas kehrte nach 13 Jahren wieder auf den Goldmarkt zurück, was die Nachhaltigkeit des weltweiten Trends zum Goldkauf weiter untermauert.

Die Forschung des World Gold Council verdeutlicht den Branchentrend noch stärker: 89 % der befragten Institutionen erwarten, dass die globale Goldreserve im kommenden Jahr weiter wachsen wird. Rekordverdächtige 45 % der befragten Zentralbanken haben klar geplant, ihre Goldbestände künftig zu erhöhen.

Langfristige, stabile und großangelegte Goldkäufe der Zentralbanken reduzieren das Abwärtsrisiko des Goldpreises erheblich und stärken das Fundament für die jüngste Rallye.

Zusammenfassung und aktuelle Analyse:


Der 15%-ige monatliche Goldpreisanstieg resultiert aus dem Resonanzeffekt von Kapitalzuflüssen, offizieller Nachfrage und einer makroökonomischen Politikänderung und markiert eine Trendwende im Goldmarkt.

Es muss jedoch betont werden, dass Edelmetallmärkte starken Schwankungen unterliegen und nach schnellen Preisanstiegen kurzfristig technische Korrekturbedürfnisse bestehen könnten.

Auf technischer Ebene kommt es beim Spotgold zu einer leichten Korrektur; aktuell liegen die Unterstützungszonen auf der 5-Tage-Linie und am oberen Rand der Range, Widerstand bei etwa 4749 (Fibonacci 0,786).

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(Tageschart Spotgold, Quelle: Forex-Nachrichtenportal)

Ostasiatische Zeitzone: 20:58, aktueller Spotgoldkurs: 4614 USD/Unze.

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